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 Angst der Mitarbeiter

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"... das wenden die Leute heut' ein: Der Vermittler damals hat gesagt, brauchst' dich darum nicht zu kümmern, brauchst' auch kein Geld zu haben. Das regelt sich alles von selber. Und lass' 20 Jahre 'rumgehen, dann gehört dir die Hütte und du hast 'ne prima Altersversorgung. Und dann frag' ich mich immer: Wer ist denn so blauäugig? Denn - wenn das zuträfe - dann kann er sich die ganze Bundesrepublik kaufen." (O-Ton BADENIA-Chef Dietrich Schröder in der ZDF-Sendung Mona-Lisa am 30.10.2004
 

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Anfang Dezember 2004 erreichte mich eine anonyme Mail aus dem Umkreis der Mitarbeiter der BADENIA. Darin schrieb mir der Unbekannte, dass die Mitarbeiter der BADENIA Angst um ihre Arbeitsplätze hätten. Und dass mein Kampf gegen die BADENIA deren Ruf irreparabel beschädigen könnte.

Er gab der Sorge Ausdruck, dass die BADENIA-Mitarbeiter nichts dafür könnten und  sie auch Familien und Kinder hätten. Und  dass ich das alles mit meinem Gewissen vereinbaren müsste. Eine Veröffentlichung der Mail wurde mir untersagt. Das respektiere ich.

Hier meine Antwort an den Unbekannten und  die vielen BADENIA-Mitarbeiter.

 

Sehr geehrter Herr ....,

danke für Ihre Nachricht.

Nur so viel möchte ich Ihnen schreiben: Die anderen Opfer der BADENIA sind lautlos beerdigt worden. Meine Tochter nicht. Mit mir geht das nicht. Über Herrn Renner von www.immobetrug.de, der über Internet ein sehr wichtiger Kämpfer der Immobilienopfer in Deutschland ist, habe ich nach Anjas Tod viel über Immobilienbetrug in Deutschland erfahren. Und über die schlimme Rolle, die dabei die Banken gespielt haben. Ohne die gäbe es das alles nicht. Glauben Sie's mir.

Ich bin ein sehr politischer Mensch. Was die deutschen Kreditinstitute in den letzten 14 Jahren mit ünsäglich vielen Opfern hier verbrochen haben, geht auf keine Kuhhaut mehr. Der BADENIA werden zwar 'nur' 8000 Opfer nachgesagt. Aber sie hat es ganz besonders schlimm getrieben. Die Beweise liegen ja vor. Fragen Sie Ihre Bekannten bei der BADENIA einmal, ob sie die Gutachten von Deloitte und PwC kennen. Oder den Schriftverkehr zwischen Beinen&Biege und Badenia-Vorstand Agostini. Herr Renner hat die Briefe in seinem Forum veröffentlicht.

/forum62454/20735.htm

/forum62454/20767.htm

Mit seinen vielen Webseiten kämpft Herr Renner  gegen alle Banken, die den Menschen Unrecht getan haben. Ich helfe ihm gerne dabei, weil ich aus Anjas Tod lernen musste, was Banken Menschen in so großen Zahlen antun, ohne dass das irgendjemanden in Deutschland besonders juckt. Und genau das muss endlich beendet werden. Banken haben sich genau so für ihre Missetaten zu verantworten wie jeder andere kleine Mann auch.

Die BADENIA ist stolz auf 85 gewonnene Prozesse? Ich sage Ihnen: Diese 'gewonnenen' Gerichtsprozesse sagen gar nichts aus. Es gibt sogar den Verdacht, dass die BADENIA gezielt Prozessbetrug begangen haben soll, so wie die anderen Banken auch.

/forum62454/17898.htm

Die anständigen BADENIA-Mitarbeiter tun mir ehrlich leid. Es ist wahrscheinlich die Mehrheit, die nichts dafür kann, wenn ihre Chefs schlimme Geschäfte ankurbeln, die im Falle von Anja sogar den Tod brachten. Oder die Geschäfte nachträglich vertuschen wollen. Viele von den BADENIA Angestellten haben nur ihre Arbeit gemacht. Aber haben das die anständigen Eisenbahner nicht auch gemacht, die 'nur' die Züge nach Auschwitz abgefertigt haben?

Ich möchte gerne, dass ehrliche Menschen bei der BADENIA ihre Arbeit behalten. Ich bin selbst Gewerkschafter und weiß, was es bedeutet, wenn der Arbeitsplatz in Gefahr ist.

Aber die BADENIA muss sich endlich für ihre miesen Geschäfte verantworten. Und die Menschen sofort ohne Unterschied aus der Bausparfalle herauslassen, in die sie sie selbst über Heinen&Biege reingelockt hat.

Vielleicht war Anja zu gutgläubig. Aber die BADENIA hatte einen guten Ruf, dem man bis dahin vertrauen konnte. Warum hat sie ihn missbraucht? Warum hat sie solche Schweinegeschäfte gemacht, die ganze Leben und Familien vernichtet. Bis heute? Vier Selbstmorde? Ist das nicht genug?

Die anständigen Mitarbeiter der BADENIA sollten dafür sorgen, dass die bösen gehen müssen und der Ruf der BADENIA wieder hergestellt wird.

Den Anwälten Reiter und Baum vertraue ich weiter. Sie haben mir berichtet, wie entsetzlich pingelig bisher um jeden Cent mit der BADENIA gerungen werden musste. Und dass die BADENIA Unterlagen, die man ihr für die Verhandlungen übersendet, hinterher zum Pfänden nutzt, wenn Verhandlungen scheitern. Und dass sie hinter dem Rücken der eingeschalteten Anwälte versucht, die Menschen zu beeinflussen. Herr Reiter hat mir auch erzählt, dass die HypoVereinsbank das viel professioneller macht und die Leute anständig entlässt, die er betreut. Warum kann das nicht die BADENIA auch? [...]

Ich bin mir ganz sicher, dass die ehrlichen Mitarbeiter gar nicht wissen, wie sie von der eigenen Betriebsleitung getäuscht werden. Das sind ganz üble Machenschaften bei der BADENIA. Und den Opfern noch die Schuld in die Schuhe zu schieben! Das passt zu allem was ich von der BADENIA weiß.

Nicht die Opfer sind für die Lage der BADENIA verantwortlich sondern die BADENIA selbst!

Je eher sie das erkennt und endlich moralisch für das einsteht, was Agostini &Co verbrochen haben, desto eher wird der Ruf wieder hergestellt. Und dafür kämpfe ich, dass den Menschen endlich geholfen wird. Meine Tochter macht das nicht mehr lebendig. Das weiß ich. Aber soll ich deswegen schweigen? Nein! Ich kann so immer noch den Menschen helfen, die in der BADENIA-Falle sitzen. Sollen die da weiter schmoren und verzweifeln? Und verheizt werden, nur damit die BADENIA-Mitarbeiter 'sichere Arbeitsplätze' haben? Sichere Arbeitsplätze gibt es nur da, wo anständige Menschen anständige Arbeit zum Wohle des Kunden machen.

Von Herrn Renner habe ich gehört, dass andere Anwälte plötzlich von viel größerer Vergleichsbereitschaft der BADENIA berichten? Ich frage Sie: Warum ging das nicht vorher? Warum musste meine Tochter sterben? Die BADENIA hat schwere Schuld auf sich geladen. Und daraus werde ich sie nicht einfach so entlassen.

Sagen Sie das bitte Ihren Bekannten. Die können selber etwas dazu beitragen und die Geschäftsführung dazu auffordern, die Fälle endlich und vorteilhaft für die BADENIA-Opfer zu lösen. Die BADENIA hat genug Vorteile gehabt. Und ihre Opfer dafür viele Nachteile. Jetzt muss es umgekehrt gehen.

Als Gewerkschafter gebe ich Ihnen einen guten Rat: Der BADENIA-Betriebsrat sollte einmal in die Gutachten von Deloitte und PwC sehen dürfen und lesen, was dort steht. Ihnen würden die Haare zu Berge stehen. Und dann sollte der Betriebsrat nicht mehr schweigen sondern dem Vorstand ordentlich Feuer unterm Hintern machen! Das könnte die BADENIA noch retten. Aber Weiterwurschteln und die Opfer weiter verhöhnen? Das nicht!

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Schüller

 

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Grafiken, im Jahre 2002 entworfen von  Andreas Leithäuser an der Uni Weimar nach einem Vortrag über Schrottimmobilien

 

Wer sich als Politiker nur einen Zentimeter Banken und Versicherungen nähert, entfernt sich meilenweit vom Verbraucher!

Wie macht man mit einer deutschen Bank ein kleines Vermögen?   ==>   Antwort hier

Hausmüll wird auf der Mülldeponie entsorgt, Schrottimmobilien beim Verbraucher

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Stand: 12. April 2010