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 Handelsblatt 16.11.04

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"... das wenden die Leute heut' ein: Der Vermittler damals hat gesagt, brauchst' dich darum nicht zu kümmern, brauchst' auch kein Geld zu haben. Das regelt sich alles von selber. Und lass' 20 Jahre 'rumgehen, dann gehört dir die Hütte und du hast 'ne prima Altersversorgung. Und dann frag' ich mich immer: Wer ist denn so blauäugig? Denn - wenn das zuträfe - dann kann er sich die ganze Bundesrepublik kaufen." (O-Ton BADENIA-Chef Dietrich Schröder in der ZDF-Sendung Mona-Lisa am 30.10.2004
 

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HANDELSBLATT, Dienstag, 16. November 2004, 07:39 Uhr

Ex-Manager der Bausparkasse unter Betrugsverdacht

 

Staatsanwaltschaft durchsucht Badenia

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat die Geschäftsräume der Badenia in Karlsruhe durchsucht. Grund dafür ist der Rechtsstreit um die Rolle der Bausparkasse beim Verkauf so genannter Schrottimmobilien.

kk FRANKFURT/M. Die Badenia bestätigte gestern einen entsprechenden Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. Die Durchsuchung fand bereits im September statt. Die Anwälte geschädigter Investoren sehen zudem in einem Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PWC), das die Badenia selbst in Auftrag gegeben hat, Munition für ihre Klagen.

Der Rechtsstreit dreht sich im Kern darum, dass Badenia-Kunden in den 90er-Jahren Immobilien in Ostdeutschland gekauft hatten, die dramatisch an Wert verloren. Dadurch wurden einigen Kunden in den Ruin getrieben. Eine wesentliche Rolle spielte dabei der Vertrieb Heinen & Biege, der nicht nur die Immobilien sondern auch Finanzierungen – größtenteils von der Badenia – vermittelt hat. Insgesamt soll Heinen & Biege rund 5 000 Finanzierungen für ein Gesamtvolumen von 680 Millionen D-Mark vermittelt haben.

Besonders heikel: Badenia soll der finanziell klammen Heinen & Biege Darlehen gegeben haben. Außerdem saß der damalige Finanzvorstand Elmar Agostini seit 1998 im Beirat der Firma. Kritiker sehen darin einen klaren Interessenkonflikt.

Schon seit Jahren laufen nun Prozesse, die Investoren angestrengt haben. Die Staatsanwälte ermitteln gegen zwei ehemalige Führungskräfte der Badenia, darunter Agostini, wegen Betrugsverdachts. Die Badenia und der Düsseldorfer Rechtsanwalt Julius Reiter haben sich jüngst in den Medien einen heftigen Schlagabtausch geliefert, bei dem es um den Selbstmord einer geschädigten Anlegerin ging. Gegenseitige Abmahnungen gingen damit einher.
 

Im Mai 2002 gab die Bausparkasse ein Gutachten zur Risikoeinschätzung in Auftrag. Das stellt nun fest, dass die Badenia ihre „Kreditgeberrolle überschritten“ hat, wie es im Juristendeutsch heißt. Normalerweise müssen Banken Objekte, die sie finanzieren, nicht prüfen. Anders sehe die Lage jedoch aus, wenn sie auch noch mit dem Vertrieb verflochten sei, sagt Rechtsanwalt Reiter, dessen Kanzlei rund 300 Investoren vertritt. Für zehn Anleger hat der Anwalt bereits Klage eingereicht. Reiter sieht deren Chancen nun gestiegen: „Vor dem Hintergrund der neuen Erkenntnisse dürften sich die Erfolgschancen für unsere Mandanten erhöhen“. Bisher konnte die Badenia die Klagen stets abwehren.

Und auch diesmal stellt die Badenia die Lage anders dar als die Anwälte der Gegenseite. Die Bausparkasse sieht in dem Gutachten keine neuen Erkenntnisse: „Die uns vorgelegte Stellungnahme von PWC enthält also keine neueren, zusätzlichen Informationen, die nicht bereits Gegenstand der im Auftrag der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorgenommenen Prüfung gewesen wären und in das dortige Gutachten Eingang gefunden haben“, heißt es in einer Stellungnahme der Badenia.

Bereits Ende 2001 hatten die Wirtschaftsprüfer von Deloitte and Touche im Auftrag der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Sonderprüfung vorgenommen. „Als neuer Vorstandsvorsitzender der Badenia hat Dietrich Schroeder kurze Zeit nach seiner Berufung am 1. Mai 2002 zur Aufarbeitung der Vergangenheit ein firmeninternes Arbeitspapier bei PWC in Auftrag gegeben“, so die Stellungnahme. Neue Kenntnisse hätten sich daraus nicht ergeben.

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Grafiken, im Jahre 2002 entworfen von  Andreas Leithäuser an der Uni Weimar nach einem Vortrag über Schrottimmobilien

 

Wer sich als Politiker nur einen Zentimeter Banken und Versicherungen nähert, entfernt sich meilenweit vom Verbraucher!

Wie macht man mit einer deutschen Bank ein kleines Vermögen?   ==>   Antwort hier

Hausmüll wird auf der Mülldeponie entsorgt, Schrottimmobilien beim Verbraucher

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Stand: 12. April 2010